Bauart
Steppdecken
„Steppdecke" beschreibt keine Füllung, sondern eine Bauart: Ober- und Unterstoff sind durch Nähte verbunden, die die Füllung in Kammern halten. Ohne diese Nähte würde die Füllung an ein Ende rutschen und die Decke wäre stellenweise kalt.
Die Kammerarten
| Bauart | Aufbau | Eigenschaft |
|---|---|---|
| Durchgesteppt | Naht geht durch beide Stofflagen | Günstig, aber an jeder Naht entsteht eine Kältebrücke |
| Kassetten | Stege zwischen den Lagen bilden Würfel | Gleichmäßige Höhe, keine Kältebrücken, teurer |
| Karo ohne Steg | Große Felder, teils offen verbunden | Füllung kann sich zwischen den Feldern verteilen |
Woran du die Bauart erkennst
Halte die Decke gegen das Licht. Bei einer durchgesteppten Decke siehst du an jeder Naht eine helle Linie, dort liegt kaum Füllung. Bei einer Kassettendecke bleibt das Bild gleichmäßig, weil die Stege die Lagen auf Abstand halten.
Für welche Füllung welche Bauart
Je leichter und voluminöser die Füllung, desto wichtiger sind Kassetten. Daune braucht Raum, um sich aufzuplustern, und den nimmt ihr eine durchgehende Naht. Bei Faserfüllungen fällt der Unterschied geringer aus, weil das Material ohnehin weniger Volumen aufbaut.
Zuletzt geprüft am . Verantwortlich: Daniel Weihmann, Impressum.